Straßenbahn in Mühlhausen
Abfahrtssignal mit Trillerpfeife
© H. Scheibe () 1967
Straßenbahn in Halle
Urlaub und Camping an der sonnenüberfluteten Wand und ein Lindner-Triebwagen im Schatten
Chemie schaftt Brot und Wohlstand!
© H. Scheibe () 1967

Straßenbahnen


Was wäre die VEB Schienenschlacht ohne die Straßenbahnen. Denn verglichen mit meiner Heimat Frankreich, wo man im Interesse der »autofreundlichen Stadt« Straßenbahnschienen beseitigt hat, spielte dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel im Stadtbild vieler DDR-Städte eine dominierende Rolle.

Viele Clubs und Assoziationen in der DDR ist es zu danken, dass historische Wagen aufbewahrt und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wieder in den Ursprungszustand versetzt wurden. Sie vermitteln anfassbare Verkehrsgeschichte einer Epoche, als ein Fahrschein noch 0,15 oder 0,20 M kostete.

Nicht immer gelang es, Straßenbahnnetze vor dem »Aus« zu bewahren. Auch in der DDR gab es Betriebseinstellungen und den Rückbau von ganzen Netzen - so geschehen in Mühlhausen/Thür. oder Eisenach. Trotz einer zentralistischen geführten Planwirtschaft kam auch das schienengebundene Nahverkehrsmittel nicht an gewissen wirtschaftlichen Sachzwängen vorbei.

Werfen wir also einen Blick in die Jahre, als noch Lindner-Triebwagen in Halle/S. fuhren und in Mühlhausen ein kurzer Pfiff aus der Trillerpfeife das Signal zur Abfahrt gab.

Die Aufarbeitung der Archivmaterialien, die mir mein leider verstorbene Vater hinterlassen hat, beginnt bei der Bearbeitung der Diapositive, die schon deutlich die Spuren vergangener Jahre aufweisen. Alle Hobby-Straßenbahner wissen um das leidige Zeitproblem und werden verstehen, dass diese Seiten noch längere Zeit eine Baustelle sind.

Schauen Sie also öfters mal vorbei!